Ab Montag 13.07.2020 ist der Kindergarten wieder geöffnet

Ab Montag 13.07.2020 ist der Kindergarten wieder geöffnet. Alle Kinder mit der Zugangsberechtigung vom Gesundheitsamt dürfen kommen. Das sind 23 von 30 Kindern.

Alle Eltern wurden von mir per Email informiert: Yes or No!

Bitte beachten sie: Sollte bei den ausstehenden Testergebnissen sich ein positiver Test herausstellen, kann sich die Sachlage sofort wieder ändern!

Sprich: Immer unseren Corona Ticker und die Beiträge unter Aktuelles im Visier behalten.

Ausweitung der Notgruppen, wer soll die Kinder betreuen?

Denkt an die Beschäftigten: Ausweitung des Kita-Angebots
Ausweitung der Notgruppen stellt Mitarbeiterschutz in Frage!
Die stufenweise Ausweitung der Kindernotbetreuung hat begonnen. Den Rahmen dafür bietet der Beschluss der Jugend- und Familienkonferenz. In den nächsten Wochen und Monaten soll der Übergang von der aktuellen erweiterten Notbetreuung (Stufe 2) in einen eingeschränkten Regelbetrieb (Stufe 3) erfolgen.

Dabei ist der Schutz der Beschäftigten für die Rückkehr zu einem Kita-Besuch für alle Kinder von zentraler Bedeutung. Das haben mittlerweile fast alle Länder erkannt. Manche Bundesländer aber scheinen bei ihren schnellen Schritten zur Ausweitung des Kita-Besuchs zu vergessen, dass viele Kolleg*innen zur Corona-Risikogruppe gehören. Für die geplanten Kapazitäten von 30 bis zu 100 Prozent fehlen diese Kolleg*innen. Doch diese Tatsache wird in einigen Bundesländern ebenso wenig berücksichtigt, wie die Stimme der Beschäftigten. Christine Behle, die 2. Vorsitzende des ver.di Bundesvorstandes, wird in der Presseerklärung vom 19. Mai 2020 deutlich: „Momentan erleben wir Beispiele, wie durch unverantwortliches Handeln Kinder, Eltern und die Beschäftigten gefährdet werden. Statt in kleinen Gruppen wird in den Kitas teilweise mit Gruppengrößen bis hin zum Normalumfang gearbeitet“, kritisiert Behle. „Damit werden alle Empfehlungen, die einer Reduzierung des Infektionsrisikos Rechnung tragen, ignoriert.“

Umso wichtiger ist es, den Forderungen von ver.di nach Sicherheit für Kinder, Eltern und Beschäftigte noch mehr Ausdruck zu verleihen. Denn Arbeits- und Gesundheitsschutz der Beschäftigten müssen bei der Ausweitung des Kita-Angebots gewährleistet werden!

 

Die Betretungsverbote für Kindertageseinrichtungen wurden bis einschließlich 24. Mai 2020 verlängert.

Wer darf die Kindertasgeseinrichtung betreten? Welche Kinder dürfen in die Notbetreuung?

Info unter:

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-kindertagesbetreuung.php

Ein ausgefüllter Antrag ist Voraussetzung für die Notbetreuung. Hier finden sie ( im Mittelbereich der Stmas- Webseite !) den Antrag zum Download: Download Antrag auf Notbetreuung

Sie schicken mir eine Email an kindergarten@gaensebluemchen-wasserburg.de . In der Email nennen sie mir die genauen Betreuungstage und Bring- und Holzeiten. Ich bestätige ihnen den Erhalt und organisiere die Notbetreuung.

Was kann Notbetreuung bei Gänseblümchen leisten?

Bitte bedenken sie: Es gibt noch keinerlei gesicherte Erkenntnisse zur Infektionsgefahr in Kindertageseinrichtungen. Mitarbeiter und Kinder sind aufgrund der Umstände einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Derzeit darf keiner sich anderswo so ungeschützt begegnen!

 

Bei Kindern mit gesundheitlichen Vorerkrankungen, sollte ein Kinderarzt vor dem Besuch der Notgruppe die Eltern beraten.

Mitarbeiter, die gesundheitlich einer “Risiko- Mitarbeiter” Gruppe angehören, sind nur bedingt am Kind einsetzbar. Ein Betrieb ist für den Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter verantwortlich.  Das führt bei uns zu Personalengpässen. Wer von den Eltern bezahlbare und lieferbare FFP 2 oder FFP 3 organisieren kann, bitte dringend bei mir melden.

 

Aus der Sicht des Infektionsschutzes haben alle Mitarbeiter im Haus, miteinander Kontakt. Die Infektionsketten betreffen dann auch alle Kinder im Haus. Sollte ein Corona Fall auftreten, muss das Gesundheitsamt prüfen und Maßnahmen treffen. Das führt ggf. zur Schließung der Einrichtung und häuslicher Quarantäne aller Beteiligten. Wer auf Betreuung der Kinder angewiesen ist, sollte immer einen Plan “B” haben!

 

Peter Arnold

 

 

 

Was bedeutet Notbetreuung?

“Covit 19 Corona Notbetreuung” ist ein Betreuungsangebot für Eltern aus dem staatlich berechtigten Personenkreis.  Coronavirus (COVID-19) . Es ist kein herkömmliches Bildungs- Erziehungs- und Betreuungsangebot für Kinder, wie es in unserem Konzept und dem Bayerischen Bildungsplan ausgewiesen ist. Es ist ein mit Risiken verbundener Notbehelf für Eltern und wird nicht regulären Entwicklungsansprüchen von Kindern gerecht, siehe Link “Stellungnahmen” unten!

Wegen der derzeit nicht auszuschließenden hohen Infektionsgefahr Robert- Koch- Institut Bulletin, auch über Kinder, gelten strenge Hygiene Maßnahmen für die Teilnahme an der Notbetreuung . Z.B. bei geringsten Krankheitsanzeichen, darf ein Kind nicht teilnehmen. Das ist verständlich, denn die Erzieherinnen können sich nicht durch einen Mundschutz vor Infektion schützen. Der Mundschutz hilft nur, wenn alle im Raum einen Mundschutz tragen. Das geht bei Kindern nicht. Sprich, alle Anwesenden sind nicht gegen Einatmen von Viren geschützt und können keine Mindestabstände einhalten. Viren können so leicht in die Familien der Kinder und Mitarbeiter getragen werden, auch wenn ansonsten gängige Hygienemaßnahmen, wie häufiges Händewaschen und Raumpflege gegeben sind. Das Gesundheitsamt kann sofort die Einrichtung schließen, bei Infektionsgeschehen.

Als Arbeitgeber trage ich die Verantwortung für die Gesundheit meiner Mitarbeiterinnen am Arbeitsplatz. Das bedeutet, ich darf keine Mitarbeiter, mit gesundheitlichen Vorbelastungen oder die, einer ausgewiesenen Risiko Gruppe angehören, diese, für die Gesundheit riskante, Arbeit am Kind verrichten lassen. Das bedeutet, ich kann nur einen Teil des Personals einsetzen. Kommt es dabei noch zu regulären Krankmeldungen, wird die Personaldecke noch dünner. Sprich: Ihr Kind kann nicht mit dem ihm vertrauten Personal rechnen.

Hier können sie sich informieren, wie Fachleute die Notgruppen Lage in der derzeitigen Kita Betreuung, für Kinder unter Entwicklungsgesichtspunkten beurteilen:

Stellungnahmen:

Ad_Hoc_Stellungnahme_Kita_Notbetreuung (003)

Stellungsnahme EBK-Professor_innen ASH Berlin (1) 

Antragsformular auf Notbetreuung:

Antrag auf Notbetreuung

 

Peter Arnold

 

 

Coronavirus (COVID-19)

Auswirkungen der vorläufigen Ausgangsbeschränkung und Erweiterung des zur Notbetreuung berechtigten Personenkreises

Kontakt:

Telefon 08071-2198:

In Zeiten der Notbetreuung ist der Kindergarten nicht ständig besetzt. Bitte sprechen sie ihre Nachricht auf den Anrufbeantworter. Wir hören die Nachrichten täglich ab.

Email      kindergarten@gaensebluemchen-wasserburg.de :

Per Email sind wir ständig erreichbar. Wir kontrollieren den Posteingang mehrmals täglich.

 

Gebühren:

Die Eltern zahlen für die Zeit/ Tage des staatlichen Betretungsverbots keine Gebühren. Wer die Notbetreuung in Anspruch nimmt, muss den Beitrag entrichten. Bei der Notbetreuung besteht kein Anspruch auf die vertragliche Buchungszeit. Derzeit muss die Betreuungszeit, lt. Verordnung des Staatsministeriums, auf das allernotwendigste, glaubhaft dargestellte Maß, beschränkt werden. Notgruppe! Unsere im Jahreskalender ausgewiesenen 31 regulären Schließungstage sind Bestandteil unseres Betreuungsvertrages und fallen nicht unter die Notgruppen Regelung des Bayerischen Staates.

 

Staatliche Verordnungen und Regellungen zum Betretungsverbots:

aktuelle Elterninformation des Staatsministeriums

Antragsformular auf Notbetreuung

Antrag auf Notbetreuung

 

Neu: tiergestützte Pädagogik

Ein einzigartiges Angebot in der Region:

Alle Kinder haben bei uns die Möglichkeit, sich im Umgang mit Pferd und Hund zu erfahren.

Wir fahren einmal wöchentlich auf den Pferdehof

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und an zwei Tagen in der Woche kommt uns Therapiehund Luna besuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mehr zum Thema unter:

Bub am Steuer von Bus , Zeitungsartikel OVB, Regionalteil RO vom 03.08.2019

“Bub am Steuer von Bus”

Kommentar von Peter Arnold, Kindergartenleiter

 

Ein Angebot der Staatsanwaltschaft im Frühling, gegen Auflage das Verfahren gegen mich ohne Verhandlung einzustellen, habe ich abgelehnt. Wegen der Sensibilität des Themas war mir eine öffentliche Verhandlung wichtig.

Diese Gerichtsverhandlung fand am 01.08.2019 in Rosenheim im Amtsgericht statt. Mit dem Ergebnis:

Das Verfahren wurde eingestellt. Es kam zu keinem Urteil und demzufolge auch zu keiner Strafe. Das Gericht folgte meiner Darstellung, dass bei meinem unmittelbaren Eingreifen, um zwei wartende Kinder vor Schaden zu bewahren, ein Kind von der Beifahrertür touchiert wurde. Die Staatsanwaltschaft sah auf Nachfrage des Richters keine Veranlassung, der Behauptung eines Zeugen ” das Kind wurde vom Bus überrollt” nach zu gehen.

Das bedeutet: Die Darstellung, im Zeitungsartikel, “das Kind wurde vom Bus überrollt” ist eine unbewiesene Behauptung.

 

Die vom Bayerischen Staat im Bildungsplan geforderte Erziehung und Bildung von Kindern im Kindergarten ist für das pädagogische Personal immer eine Herausforderung. Erziehung zur Selbständigkeit und Teilhabe verlangt immer ein Abwägen von Nähe und Abstand zum jeweiligen Kind. Die Inklusion im Kindergarten macht diese Abwägung noch vielfältiger und schwieriger.

Bei diesem staatlichen Erziehungs- und Bildungsauftrag werden alle Kindergärten eng begleitet von der kompetenten Rechts- und Fachaufsicht des Kreisjugendamtes Rosenheim. Auch wir. Das bedeutet Beratung und Aufsicht ist gegeben. Gänseblümchen wird außerdem zusätzlich von einem externen Betriebssicherheit Ingenieur, mit Fachgebiet Kindergärten, beraten und betreut.

Die Professionalität im Kindergarten ist ein vielschichtiger und sensibler Gestaltungsprozess.